Georg Wilhelm Julius Roßmann

* 9. Dezember 1831 Worms
† 21. Januar 1866 Worms

von Sylvain Hodvina

Julius Roßmnn

Georg Wilhelm Julius Roßmann wurde als zweites von fünf Kindern des evangelischen Gymnasialprofessors Jacob Roßmann (* 15. Mai 1800 Nierstein, † 11. Juli 1885 Darmstadt) und dessen Ehefrau Sara Katharina Carolina Schmidt (* 15. Juni 1809 Mainz, † 28. Oktober 1874 Kaiserslautern) am 9. Dezember 1831 in Worms geboren. Hier war sein Vater von 1829 bis 1864 Lehrer am städtischen Gymnasium. Seine Geschwister waren Georg Ludwig Emil (1830‒1903), Anna Catherine Caroline (1832‒xxxx), Bertha (1841‒1897) und Henriette Caroline Sophie (1843‒1908).

Nach der Volksschule und vorbereitendem Privatunterricht besuchte Julius Roßmann ab Herbst 1841 das Wormser Gymnasium, das er bereits im Herbst 1847 mit dem Abitur verließ. Als Vorbereitung zum vorgesehenen Medizinstudium arbeitete er dann für ein dreiviertel Jahr in der Schwanen-Apotheke des Georg Friedrich Walz (1813‒1862) in Speyer. Nebenher hörte er bis Sommer 1848 an der 1825 gegründeten Gewerbeschule Vorlesungen über Chemie, Botanik, pharmazeutische Warenkunde und Landwirtschaft.

Ende Oktober 1848 begann Julius Roßmann ein Medizinstudium an der Ludwigs-Universität Gießen, beendete das Studium jedoch nicht, da er schon in jungen Jahren durch ein Rückenmarksleiden mit Lähmungen des linken Armes behindert war. Stattdessen wendete er sich den Naturwissenschaften zu und hörte Vorlesungen von Alexander Carl Heinrich Braun (1805‒1877), der seit Oktober 1850 als ordentlicher Professor der Botanik in Gießen wirkte, aber schon im Mai 1851 an die Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin wechselte. Ihm folgte Julius Roßmann im Herbst 1851 nach Berlin.

Nach eineinhalb Jahren in Berlin sowie einem halben Jahr an der Universität in Wien bei Eduard Fenzl (1808‒1879) und Franz Unger (1800‒1870) kehrte er nach Gießen zurück und promovierte am 5. November 1853, ohne eine Dissertation einzureichen.

Am 17. Juli 1854 habilitierte sich Julius Roßmann durch öffentliche Verteidigung von 10 Thesen an der Ludwigs-Universität in Gießen und war in den folgenden Jahren als Privatdozent tätig. Am 18. März 1859 wurde er zum außerordentlichen Professor ernannt und lehrte bis zum 10. März 1865 Forstbotanik und Kryptogamenkunde.

Sein Nervenleiden verschlimmerte sich ‒ sein linker Arm war völlig gelähmt und der rechte war wegen beginnender Lähmung kaum noch zu gebrauchen ‒, weshalb er ab Sommersemester 1865 beurlaubt war und wieder bei seinen Eltern in Worms wohnte. Nachdem er auch an einem schweren Lungenleiden litt, starb er dort am 21. Januar 1866 und wurde am 24. Januar begraben.

Julius Roßmann war seit 1855 Mitglied der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Bereits im Winter 1854 hielt er auf den Vereinsversammlungen einen Vortrag über „das Mycelium der Pilze und die Entwicklung des Phallus impudicus, im Januar 1855 über „die Bedeutung pflanzlicher Monstrositäten zur Erforschung der Entwickelungsgeschichte“ und im Frühjahr 1855 über „Natur und Bau des Mutterkorns“. 1856 folgten im März „die Entwicklung des Pflanzeneies“, im April legte er „verschiedene Algen vor, mit Bemerkungen über die ökonomische und technische Bedeutung derselben“, im Mai gab er „Erläuterungen über die Entwickelung der Staubfäden und Fruchtknoten bei den Pflanzen“ und im Juni sprach er über „Agave“. In den folgenden Jahren wurden seine Vorträge seltener; im November 1857 sprach er „über den von Dr. Buchner jüngst in Deutschland zum ersten Mal, am Karlshof bei Darmstadt aufgefundenen Pilz Geaster coliformis, im März 1861 „über die Structur des Holzes, insbesondere über die unterscheidenden Merkmale der einheimischen Holzarten“ und im Dezember „über Algen und deren Fortpflanzung“. Dem folgten noch Vorträge im Dezember 1863 „Ueber den Aufbau der Kiefern, mit Bemerkungen über Generationswechsel, Generationsfolge und Polymorphismus im Pflanzenreiche“ sowie im Dezember 1864 „Ueber die Metamorphose der Pflanzen“. Im Verein selbst war er im Geschäftsjahr 1856/57 als zweiter Sekretär und in den Jahren 1862 bis 1865 als erster Sekretär tätig.

Handschrift Julius Roßmann, Schreiben in HAL Seit 1860 war Julius Roßmann korrespondierendes Mitglied der Wetterauischen Gesellschaft für die gesammte Naturkunde in Hanau und seit 1861 auch Mitglied des Offenbacher Vereins für Naturkunde. Er publizierte jedoch nur in Hanau über Algenfunde, wobei nur wenige Angaben von ihm selbst stammen, der überwiegende Teil ihm jedoch von anderen Botanikern mitgeteilt wurde.

Die Arbeitsgebiete von Julius Roßmann umfassten Pilze, Algen und Moose sowie hauptsächlich morphologische und anatomische Fragestellungen. Von Carl Justus Heyer (1797‒1856), der seit 1835 die Professur am Forstinstitut der philosophischen Fakultät in Gießen innehatte, erhielt Julius Roßmann das bereits 1853 fertiggestellte Manuskript zu einer Phanerogamen-Flora von Oberhessen, in dem nicht nur die gesamte ältere Literatur über das Gebiet eingeflossen war, sondern auch die auf zahlreichen Wanderungen von Heyer notierten Fundorte enthalten waren. Allerdings hatte Heyer bei den zahlreichen Zitaten älterer Autoren keine Angabe darüber gemacht, ob er die betreffenden Fundangaben bestätigen konnte. Roßmann, der sich nur wenig mit der Floristik befasst hatte, konnte aus eigener Anschauung nur wenige Fundorte beisteuern, doch stellten ihm Heinrich Karl Hermann Hoffmann (1819‒1891), seit 1853 Botanik-Professor und Direktor des botanischen Gartens in Gießen, und Johann Friedrich Wilhelm Mettenheimer (1802‒1864), Apotheker und seit 1849 Professor für Pharmakologie in Gießen, ihre Fundangaben zur Verfügung. Als Herausgeber der Heyerschen Flora änderte Roßmann im Wesentlichen die Diagnosen, auch überarbeitete er die Heyerschen Erklärungen zu den lateinischen und griechischen Pflanzennamen und ergänzte Herleitungen zu den deutschen Namen. Die Herausgabe der Flora wurde durch die Oberhessische Gesellschaft finanziert und sollte ursprünglich bereits 1860 vollständig als 8. Bericht der Gesellschaft publiziert werden. Tatsächlich erfolgte der Druck jedoch in drei Abschnitten in den Jahren 1860, 1862 und 1863, jeweils als Beilage zu den Berichten der Gesellschaft. Das gesamte Werk wurde dann 1863 bei Ferber in Gießen als Buch veröffentlicht.

Nach Rehnelt (1943) besaß das Herbarium GI das Kryptogamen-Herbar von Roßmann mit 3400 Belegen von Algen, Flechten, Leber- und Laubmoosen in 27 Mappen. Es wurde bei einem der Bombenangriffe der Alliierten auf Gießen im Dezember 1944 vollständig zerstört. Weitere Belege und Typen sind nach Stafleu & Cowan (1983) nicht bekannt.

Das botanische Autorenkürzel lautet „Rossmann“.

Von Roßmann beschriebene Arten:
Phragmidium fragariae (Rabenh.) Rossmann 1856 ‒ Rabenh., Klotzschii Herb. Viv. Mycol., Ed. Nova, Cent. 3, no. 281 [Pilz]
Peronospora affinis Rossmann 1857 ‒ Rabenh., Klotzschii Herb. Viv. Mycol., Ed. Nova, Cent. 5, no. 489 [Pilz]
Sarcina welckeri Rossmann 1857 ‒ Flora 40(41), 642 [Bakterium]

Nach Roßmann benannte Pflanzen:
Rossmannia Klotzsch 1854 ‒ Ber. Bekanntm. Verh. Königl. Preuss. Akad. Wiss. Berlin 1854, 125
Begonia rossmanniae A.DC. 1864 ‒ Prodr. 15(1), 333

[Petalidium rossmannianum P.G.Mey. 1961 ‒ Mitt. Bot. Staatssamml. München 4, 68 wurde nach Paul Gerhard Meyers Studienfreund G. Rossmann benannt.]

Publikationen:
Roßmann Flora
  • 1853: Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des Phallus impudicus L. ‒ Botan. Zeitung 11(11), 185‒193, 1 Tafel, Berlin.
  • 1854: Thesen, welche zur Erlangung der venia docendi für Botanik an der Großherzogl. Ludewigs-Universität Samstag den 17. Juni 1854 in der kleinen Aula öffentlich vertheidigen wird. ‒ Wilhelm Keller, Gießen. 2 Seiten.
  • 1855: Ueber Entwickelung von Eiknospen aus dem Fruchtblatte und Deutung des Samenträgers. ‒ Flora 38(42), 657‒671, Regensburg.
  • 1855: Ueber Entwickelung von Eiknospen aus dem Fruchtblatte und Deutung des Samenträgers. Ein Nachtrag zu meinem Aufsatze in Flora 1855 p. 657 und ff. ‒ Flora 38(45), 705‒716, Regensburg.
  • 1854: Beiträge zur Kenntniss der Wasserhahnenfüsse, Ranunculus sect. Batrachium. ‒ J. Ricker, Gießen. VI + 62 Seiten.
  • 1857: Einladung zu einem Kryptogamen-Tauschvereine. ‒ Flora 40(23), 367‒368, Regensburg.
  • 1857: Einige Nachträge zur „Uebersicht der Leber- und Laub-Moose und Farrn im Großherzogthum Hessen“ des Herrn Oberpostrath Bauer. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. 6, 121‒122, Gießen.
  • 1857: Beiträge zur Kenntniss der Phyllomorphose. Erstes Heft: Ueber das gleiche oder verschiedene Verhalten von Blattstiel und Spreite im Gange der Phyllomorphose. ‒ J. Ricker, Gießen. [2] + 60 Seiten, 3 Tafeln.
  • 1857: Ueber Urin-Sarcin. ‒ Flora 40(41), 641‒644, Regensburg.
  • 1858: Beiträge zur Kenntniss der Phyllomorphose. Zweites Heft: Ueber die Spreitenformen einiger Ranunculaceen. ‒ J. Ricker, Gießen. [1] + 26 Seiten, 8 Tafeln.
  • 1858: Bemerkung über Sarcina Welckeri. ‒ Archiv Patholog. Anatomie Physiol. Klin. Medicin. 14, 393‒394, Berlin.
  • 1859: Der königl. botanische Garten der Universität Breslau in forstbotanischer Beziehung. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 35, 276‒277, Frankfurt am Main.
  • 1860: Die Lostrennung der Blumenkrone bei den Rhinanthaceen. ‒ Botan. Zeitung 18(24), 217, Leipzig.
  • 1860: Ueber die Bezeichnungen für Phanerogamen und Kryptogamen. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. 8, 23‒24, Gießen.
  • 1860: Ueber die Gewinnung des Terpentins aus Nadelhölzern. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 36, 323‒325, Frankfurt am Main.
  • mit Heyer C. 1860‒63: Phanerogamen-Flora der großherzoglichen Provinz Ober-Hessen und insbesondere der Umgebung von Gießen. Von Carl Heyer. Nach dem Tode des Verf. bearb. u. hrsg. v. Julius Roßmann. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. 8 (Anhang), 1‒96 [1860], 9 (Anhang), Vorbemerkung + 97‒208 [1862], 10 (Anhang), 209‒482 [1863]. Gießen.
  • 1861: Zur Kenntniss der Wasserhahnenfüsse, Ranunculus sect. Batrachium. ‒ Ber. Offenbacher Ver. Naturk. 2, 50‒58, 6 Tafeln, Offenbach am Main.
  • 1862: Zum Verständniss der Delphinium-Blüthe. ‒ Botan. Zeitung 20(24), 188‒190, Leipzig.
  • 1862: Ueber den Bau des Holzes der wichtigsten in unseren Waldungen vorkommenden Bäume und Sträucher. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 38, 205‒214, Frankfurt am Main.
  • 1862: Einige Nachträge zu dem Verzeichniss der Wetterauer Algen von G. Theobald in den Jahresberichten der Wetterauer Gesellschaft über die Gesellschaftsjahre 1851 bis 1853, p. 145 S u. ff. ‒ Jahresber. Wetterauer Ges. Gesammte Naturk. Hanau 1860 bis 1861, 3‒16, Hanau.
  • 1862: Bemerkung zur Flora. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. 9, [24], Gießen.
  • 1863: Ueber den Bau des Holzes der wichtigsten in unseren Waldungen vorkommenden Bäume und Sträucher. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 39, 81‒96, Frankfurt am Main.
  • 1863: Die Botanik der Gegenwart. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 39, 276‒279, Frankfurt am Main.
  • 1863: Die Botanik der Gegenwart. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 39, 315‒318, Frankfurt am Main.
  • 1864: Notizen über geographische Verbreitung und Variabilität der in Deutschland und der Schweiz vertretenen Abietineen. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 40, 30‒32, Frankfurt am Main.
  • 1864: Die periodische Verdickung der Wurzeln unserer Bäume. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 40, 77‒79, Frankfurt am Main.
  • 1864: Der Aufbau der Kiefern. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 40, 81‒88, Frankfurt am Main.
  • 1864: Pilzfäden in sog. ersticktem Kiefernholze. ‒ Botan. Zeitung 22(11), 74‒75, Leipzig.
  • 1864: Pilzfäden in sogenanntem ersticktem Kiefernholze. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 40, 117, Frankfurt am Main.
  • 1864: Ueber den Bau des Holzes der wichtigsten in unseren Waldungen vorkommenden Bäume und Sträucher. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 40, 409‒418, Frankfurt am Main.
  • 1864: Beitrag zur Kenntniss der Spreitenform in der Familie der Umbelliferen. ‒ Abhandl. Naturforsch. Ges. Halle 8, 171‒182, 7 Tafeln, Halle.
  • 1865: Verzeichniss der von Dillenius (Catalogus plantarum sponte circa Gissam crescent. Francof. 1719 pag. 213 bis 230) in der Umgebung von Giessen beobachteten Laubmoose. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. 11, 101‒108. Gießen.
  • 1865: Ueber den Bau des Holzes der wichtigsten in unseren Waldungen vorkommenden Bäume und Sträucher. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 41, 245‒255, Frankfurt am Main.
  • 1865: Einige Bemerkungen über die Verzweigung der bei uns am häufigsten vorkommennden Abietineen und der Eibe. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 41, 290‒293, Frankfurt am Main.
  • 1865: Ueber den Bau des Holzes der in Deutschland wildwachsenden und häufiger cultivirten Bäume und Sträucher. Eine kurze Darlegung der wichtigeren bis jetzt gewonnenen Resultate, insbesondere für Forstleute und Techniker bearbeitet. ‒ J. D. Sauerländer, Frankfurt a. M. VIII + 100 Seiten, 1 Tafel
Rezensionen:
  • 1859: Fünfzig Querschnitte der in Deutschland wachsenden hauptsächlichen Bau-, Werk- und Brennhölzer. Für Forstleute, Techniker und Holzarbeiter, herausgegeben von Professor Dr. Nördlinger, Oberförster zu Hohenheim. Stuttgart und Augsburg, J. G. Cotta'scher Verlag. 1858. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 35, 61‒62, Frankfurt am Main.
  • 1859: Die Eichen Europas und des Orients. Gesammelt, zum Theil neu entdeckt und mit Hinweisung auf ihre Culturfähigkeit für Mitteleuropa etc. beschrieben von Dr. Theodor Kotschy, Custos-Adjuncten am k. k. botanischen Hofcabinet in Wien. Erste Lieferung mit fünf Tafeln in Farbendruck. Wien und Olmütz 1858. Eduard Hölzel's Verlags-Expedition. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 35, 68‒69, Frankfurt am Main.
  • 1859: Verhandlungen des Hils-Solling-Forstvereins. Herausgegeben von dem Verein. In Commission der C. C. Müller'schen Buchhandlung in Holzminden. Jahrg. 1857. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 35, 99‒105, Frankfurt am Main.
  • 1859: Untersuchungen über die im Winter Stärke führenden Zellen des Holzkörpers bicotyler Holzgewächse. Von Karl Sanio. Mit einer Tafel Abbildungen. Halle, Verlag von H. W. Schmidt. 1858. 58 Seiten. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 35, 105‒109, Frankfurt am Main.
  • 1859: Lehrbuch der Botanik für Forstmänner, nebst einem Anhange: Die Holzgewächse Deutschlands und der Schweiz, unter Zufügung einiger besonders häufig cultivirten Arten, nach der analytischen Methode bearbeitet von Dr. E. Ph. Döbner, königl. Professor der Naturgeschichte und Chemie an der Forstlehranstalt für das Königreich Bayern zu Aschaffenburg etc. Zweite verbesserte Auflage. Aschaffenburg. Verlag von C. Krebs. 1858. V und 416 Seite. Anhänge 75 Seiten. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 35, 221‒225, Frankfurt am Main.
  • 1860: Die Standortsgewächse und Unkräuter Deutschlands und der Schweiz, in ihren Beziehungen zu Forst-, Garten- und Landwirthschaft und zu anderen Fächern. Von Dr. J. T. C. Ratzeburg, Professor der Naturwissenschaften an der königl. preuß. höheren Forstlehranstalt, Ritter etc. Mit 12 lithographirten Tafeln und sechs Tabellen. Berlin, Nikolai'sche Verlagsbuchhandlung. 1859. XXXV und 487. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 36, 59‒62, Frankfurt am Main.
  • 1860: Forst-Flora oder Abbildung und Beschreibung der wichtigen wildwachsenden Bäume und Sträucher, sowie der nützlichen und schädlichen Kräuter. Dritte gänzlich umgearbeitete und vermehrte Auflage in 30 Lieferungen oder 2 Bänden mit 300 sauber gestochenen, naturgetreu colorirten Kupfertafeln, sowie circa 40 Bogen Text, von Dr. David Dietrich. Bei Gebrüder Bänsch in Leipzig. 1860. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 36, 309‒310, Frankfurt am Main.
  • 1861: Die technischen Eigenschaften der Hölzer für Forst- und Baubeamte, Technologen und Gewerbtreibende von Dr. H. Nördlinger, Professor und Oberförster zu Hohenheim. Stuttgart, J. G. Cotta'scher Verlag 1860. XVI und 550 Seiten (mit eingedruckten Holzschnitten). ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 37, 22, Frankfurt am Main.
  • 1861: Die Pflanzenkunde in populärer Darstellung mit besonderer Berücksichtigung der forstlich-, ökonomisch-, technisch- und medicinisch-wichtigen Pflanzen. ‒ Ein Lehrbuch für höhere Unterrichtsanstalten, sowie zum Selbststudium von Dr. Moritz Seubert, Professor an der polytechnischen Schule in Karlsruhe. ‒ Mit zahlreichen, in den Text eingedruckten Holzschnitten. ‒ Vierte vermehrte und verbesserte Auflage. ‒ Leipzig und Heidelberg. C. F. Winter'sche Verlagsbuchhandlung. 1861. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 37, 300‒301, Frankfurt am Main.
  • 1862: Der Baum. Studien über Bau und Leben der höheren Gewächse von Dr. Hermann Schacht, ordentlichen Professor der Botanik an der Universität Bonn. Zweite umgearbeitete und vermehrte Auflage. Mit 575 Abbildungen auf 4 lithographirten Tafeln und 227 in den Text eingedruckten Holzschnitten. Berlin. Verlag von G. W. Müller. 1860. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 38, 18‒19, Frankfurt am Main.
  • 1862: Der Pflanzenstaat oder Entwurf einer Entwickelungsgschichte des Pflanzenreiches. Eine allgemeine Botanik für Laien und Naturforscher von Carl Müller von Halle. Mit Abbildungen in Tondruck und vielen in den Text eingedruckten Holzschnitten meist nach Originalzeichnungen. Leipzig. A. Förstner'sch Buchhandlung (Arthur Felix). 1860. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 38, 19, Frankfurt am Main.
  • 1863: Morphologische Untersuchungen über die Eiche. Von D. Heinrich Möhl, Lehrer der Mathematik und Naturwissenschaften an der Realschule zu Hofgeismar etc. Kassel, Verlag von Theodor Fischer. 1862. 35 S. und 3 Tafeln. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 39, 13‒15, Frankfurt am Main.
  • 1863: Kryptogamen-Flora von Sachsen, der Ober-Lausitz, Thüringen und Nord-Böhmen mit Berücksichtigung der benachbarten Länder. Erste Abtheilung: Algen im weitesten Sinn, Leber- und Laub-Moose. Bearbeitet von Dr. L. Rabenhorst. Mit über 200 Illustrationen, sämmtliche Algen-Gattungen bildlich darstellend. Leipzig, Verlag von Eduard Kummer. 1863. XX und 653 S. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 39, 216, Frankfurt am Main.
  • 1863: Der Wald. Den Freunden und Pflegern des Waldes geschildert von E. A. Roßmäßler. Mit 17 Kupferstichen, 82 Holzschnitten und 2 Revierkarten in lithographirtem Farbendruck. Leipzig und Heidelberg. C. F. Winter'sche Verlagsbuchhandlung. 1863. XIV und 628 S. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 39, 216‒217, Frankfurt am Main.
  • 1865: Neues Schutzmittel, das Holz durch Verdichtung und Austrocknung desselben vor Fäulniß und vorzeitigem Verderben zu schützen, nebst einer Kritik über die bisher angewendeten Mittel von Dr. A. Kaufmann, Forstexpert der kais. russischen Marine. Durch die russische Marineverwaltung geprüft und zum Drucke befohlen im Jahre 1862. Berlin 1863. C. G. Lüderitz'sche Verlags-Buchhandlung. A. Charisius. VI und 64 S. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 41, 143‒144, Frankfurt am Main.
  • 1865: Daniel Hooibrenk's künstliche Behandlung und Befruchtung der Körnerfrüchte und Bäume von J. J. Rochussen, Staatsminister. Aus dem Holländischen von C. von Franckenberg. Mit in den Text gedruckten Abbildungen. Hamm. G. Grote'sche Buchhandlung. (C. Müller.) 1864. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 41, 144‒145, Frankfurt am Main.
  • 1866: Synopsis der Nadelhölzer, deren charakteristischen Merkmale, nebst Andeutungen über ihre Kultur und Ausdauer in Deutschlands Klima. Von Dr. J. C. Henkel, Professor der Pharmakognosie und medicinischen Botanik an der naturwissenschaftlichen Fakultät, und W. Hochstetter, Universitätsgärtner in Tübingen. Stuttgart, Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung. 1865. VI und 447 S. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 42, 56, Frankfurt am Main.
Literatur zu Julius Roßmann:
  • F[ürnrohr A. E.] 1854: Beiträge zur Kenntniss der Wasserhahnenfüsse, Ranunculus sect. Batrachium. Von Dr. Julius Rossmann. Giessen, J. Rickersche Buchhandlung 1854. 62 S. ‒ Flora 37(35), 559‒560, Regensburg. [Rezension].
  • S[chlechtenda]l [D. F. L.] 1854: Beiträge zur Kenntniss der Wasserhahnfüsse, Ranunculus sect. Batrachium. Von Dr. Julius Rossmann. Giessen, J. Ricker'sche Buchhandlung 1854. VIII u 62 S. ‒ Botan. Zeit. 12(41), 725‒727, Leipzig. [Rezension].
  • Anonymus 1855: Personal-Nachricht. ‒ Botan. Zeit. 13(48), 848, Leipzig. [Bei der philosophischen Fakultät der Universität zu Giessen habilitirte sich am 17. Juni 1854 für das Fach der Botanik Dr. Julius Rossmann durch Vertheidigung einiger Thesen].
  • S[kofitz A.] 1855: „Beiträge zur Kenntniss der Wasserhahnenfüsse, Ranunculus sect. Batrachium". Von Dr. Julius Rossmann. Giessen 1854. Verlag von J. Ricker Seiten 68. ‒ Oesterreich. Botan. Wochenbl. 5(13), 103, Wien. [Rezension].
  • Anonymus 1856: Personalnotizen. ‒ Flora 39(1), 14, Regensburg. [Dr. Julius Rossmann hat sich am 17. Juni v. Js. durch Vertheidigung einiger Thesen als Privatdocent der Botanik bei der philosophischen Facultät der Universität zu Giessen etablirt].
  • Anonymus 1856: Personalnotizen. ‒ Flora 39(11), 175, Regensburg. [Die kgl. botanische Gesellschaft zu egensburg hat die Herren ..., Dr. J. Rossmann, Privatdocenten der Botanik in Giessen ... zu correspondirenden Mitgliedern erwählt].
  • S[chlechtenda]l [D. F. L.] 1856: Klotzschii Herbar. vivum mycol. sistens Fungorum per totam Germaniam crescentium collectionem perfectam. Ed. nova. Centuria III., cura Dr. L. Rabenhorst. Dresdae MDCCCLVI, Typis Car. Heinrich. ‒ Botan. Zeit. 14, 445‒447, Leipzig. [81. Phragmidium Fragariae Rossm. in litt. et in Rabenh. herbar mycol. N. 1987. In sylva „Lindner Mark“ prope Giessen eodem exiguo loco mense Julio reperi, quo anno praeterito specimina Centur. XX. mense Augusto collegeram. ...].
  • F[ürnrohr A. E.]: 1856: Klotzschii Herbarium vivum mycologicum sistens Fungorum per totam Germaniam crescentium collectionem perfectam. Editio nova. Centuria III. Cura Dr. L. Rabenhorst. Dresdae 1856, Typis Caroli Heinrich. ‒ Flora 39(24), 373‒379, Regensburg. [281. Phragmidium Fragariae Rossm. In sylva „Lindner Mark“ prope Giessen eodem exiguo loco mense Julio reperi, quo anno praeterito specimina Centur. XX. mense Augusto collegeram. ...].
  • S[chlechtenda]l [D. F. L.] 1857: Klotzschii Herbar. vivum mycol. sistens Fungorum per totam Germaniam crescentium collectionem perfectam. Editio nova. Centuria V., cura Dr. L. Rabenhorst. Dresdae MDCCCLVII. Typis Car. Heinrich. ‒ Beilage Botan. Zeit. 15(10), 171‒175, Leipzig. [89. Peronospora affinis Rossm. mscr. ...]
  • F[ürnrohr A. E.] 1857: Klotzschii Herbarium vivum mycologicum sistens Fungorum per totam Germaniam crescentium collectionem perfectam. Editio nova. Centuria IV. et V. cura L. Rabenhorst. Dresdae, 1856 et 1857. - Flora 40(9), 132-, Regensburg. [489. Peronospora affinis Rossm. mscr. ...]
  • Anonymus 1857: XV. Kurze Notizen. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. 6, 152, Gießen. [In Rabenhorst's Herbar. mycologic. Ed. I Cent. XX und Ed. II Cent. I‒V wurden von Professor Hoffmann und Dr. Roßmann eine Anzahl Pilze aus der Gegend von Gießen ausgegeben, darunter folgende neue Arten: ... Peronospora affinis Roßm. in Rabenh. herb. mycol. Ed. II No 489 und Phragmidium Fragariae Roßm. l. c. Ed. I No 1987 und Ed. II No 281. Letzteres Anfangs nur in der Lindener Mark, später auch bei Wismar und im Schiffenberger Walde beobachtet. Das seltene Hysterium nervisequum Fr,. syst. II, 587 wurde von Dr. Roßmann auf den Nadeln von Pinus Abies L. im Philosophenwalde gefunden und l. c. Ed. I No. 1855 ausgegeben].
  • Anonymus 1858: G. W. J. Rossmann, Beiträge zur Kenntniss der Phyllomorphose. I. Heft: über das gleiche oder verschiedene Verhalten von Blattstiel und Spreite im Gange der Phyllomorphose. Mit 3 lith. Tafeln. Giesen, 1857. 60 Seiten. ‒ Flora 41(12), 174‒175, Regensburg. [Rezension].
  • S[chlechtenda]l [D. F. L.] 1858: Beiträge zur Kenntniss der Phyllomorphose. Erstes Heft: Ueber das gleiche oder verschiedene Verhalten von Blattstiel und Spreite im Gange der Phyllomorphose. Mit 3 Steindrucktafeln. Von Dr. G. W. Julius Rossmann, Privatdocent d. Bot. an d. Univers. Giessen, Mitgl. d. K. bayer. bot. Gesellsch. z. Regensburg, d. Kais. Russ. Societät d. Naturforsch. z. Moskau, der Soc. Impér. d. sc. nat. de Cherbourg und mehrerer anderen gelehrten Gesellsch. Giessen 1857. J. Rickersche Buchhandlung. ‒ Botan. Zeit. 16(13), 85‒86, Leipzig. [Rezension].
  • Anonymus 1858: Dr. Jul. Rossmann, Beiträge zur Kenntniss der Phyllomorphose. II. Heft: Ueber die Spreitenfomen einiger Ranunculaceen. Mit 8 lith. Tafeln. Giessen 1858. 26 pag. ‒ Flora 41(26); 420-422, Regensburg. [Rezension].
  • S[chlechtenda]l [D. F. L.] 1858: Beiträge zur Kenntniss der Phyllomorphose. Zweites Heft: Ueber die Spreitenfomen einiger Ranunculaceen. Von Dr. Julius Rossmann, Privatdoc. d. Bot. a. d. Univ. Giessen. Giessen 1858. J. Ricker'sche Buchhandlung. 26 S. 1 Uebersichtstafel u. 8 Taf. v. Vf. gez. ‒ Botan. Zeit. 16(34), 252‒253, Leipzig. [Rezension].
  • Anonymus 1859: Botanische Notizen. ‒ Flora 42(16), 255, Regensburg. [... wurde der bisherige Privatdocent Dr. Julius Rossmann aus Worms zum ausserordentlichen Professor der Botanik in der philosophischen Facultät der Universität Giessen befördert].
  • Anonymus 1859: Personalnotizen. ‒ Oesterreich. Botan. Zeitschr. 9(6), 201, Wien. [Dr. Julius Rossmann, Privat-Docent an der Universität Gissen, wurde zum ausserordentlichen Professor an derselben Universität ernannt].
  • S[chlechtenda]l [D. F. L. 1863: Phanerogamen-Flora d. grossherz. Prov. Oberhessen u. insbes. d. Umgebung v. Giessen, enthaltend d. in d. bezeichneten Gebiete wildwachsenden u. häufiger im Freien cultivirten Blüthenpflanzen, v. Dr. Carl Heyer, o. Prof. d. Forstwissenschaft a. d. Un. Giiessen. Nach dem Tode des Verf.'s bearb. u. heraugeg. v. Dr. Julius Rossmann, ausserord. Prof. an d. Un. Giessen. Giessen 1863. Verlag d. Ferber'schen Univers. Buchhandl. (Emil Roth). VIII u. 482 S. ‒ Botan. Zeit. 21(35), 259‒260, Leipzig. [Rezension].
  • Anonymus 1863: Personal-Nachricht. ‒ Botan. Zeit. 21(48), 376, Leipzig. [Herr Professor Dr. Rossmann in Giessen ... von der naturforschenden Gesellschaft in Halle zu Mitgliedern erwählt].
  • S[chlechtenda]l [D. F. L.] 1865: 1. Der Aufbau der Kiefern. Von Prof. J. Rossman. (Allg. Forst- und Jagd-Zeitung 1864. 2. Einige Bemerkungen über die Verzweigung der bei uns am häufigsten vorkommenden Abietineen u. der Eibe. Von Prof. J. Rossman. (Allg. Forst- u. Jagd-Zeitung 1865). ‒ Botan. Zeit. 23(40), 303‒304, Leipzig. [Rezension].
  • Anonymus 1865: Ueber den Bau des Holzes der in Deutschland wildwachsenden und häufiger cultivirten Bäume und Sträucher. Von Dr. Jul. Rossmann, Prof. an der Universität Giessen. Frankfurt a. M. bei J. D. Sauerländer. 1865. 100 Seiten, mit 43 Holzschnitten und einer lithographirten Tafeln. ‒ Flora 48(34), 541‒542, Regensburg. [Rezension].
  • S[chlechtenda]l [D. F. L.] 1865: Ueber den Bau des Holzes der in Deutschland wildwachsenden und häufiger cultivirten Bäume und Sträucher. Eine kurze Darlegung der wichtigeren bis jetzt gewonnenen Resultate, insbesondere für Forstleute und Techniker, bearb. v. Dr. Jul. Rossmann, Prof. a. d. Univ. Giessen. Mit 43 Holzschnitten u. 1 lithogr. Tafel. Frankf. a. M., J. D. Sauerländer's Verlag. 1865. VIII u. 100 S. ‒ Botan. Zeit. 23(35), 271‒272, Leipzig. [Rezension].
  • Hoffmann H. 1866: J. Roßmann, Professor an der Universität Gießen: Ueber den Bau des Holzes der in Deutschland wild wachsenden und häufiger cultivirten Bäume und Sträucher; eine kurze Darlegung der wichtigeren bis jetzt gewonnenen Resultate, insbesondere für Forstleute und Techniker, mit 43 Holzschnitten und einer lithograph. Tafel. Frankfurt 1865. J. D. Sauerländer's Verlag. 100 S. ‒ Allg. Forst- Jagd-Zeit. 42, 93‒94, Frankfurt am Main. [Rezension].
  • Anonymus 1866: Personalnachrichten. ‒ Flora 49(14), 222, Regensburg. [Dr. Julius Rossmann, seit 1859 ausserordentlicher Professor der Botanik an der Universität Giessen, ist am 21. Jan. im Alter von 34 Jahren, in seiner Vaterstadt Worms gestorben].
  • Anonymus 1866: Personal-Nachricht. ‒ Botan. Zeit. 24(17), 136, Leipzig. [Am 21. Januar d. J. starb in Worms in Schoosse seiner Familie Dr. Julius Rossmann, ausserordentlicher Professor der Botanik in Giessen, im Alter von 34 Jahren. ...].
  • Anonymus 1859: Personalnotizen. ‒ Oesterreich. Botan. Zeitschr. 16(6), 192, Wien. [Dr. Julius Rossmann, ausserordentlicher Professor der Botanik in Giessen, ist am 21. Jänner im Alter von 34 Jahren in Worms gestorben].
  • Walter H. 1866: Zum Gedächtniss an Julius Rossmann, weiland ausserordentlicher Professor der Botanik zu Giessen, ein in der Jahressitzung des Offenbacher Vereins für Naturkunde am 31. Mai 1866 gehaltener Nekrolog. ‒ Ber. Offenbacher Ver. Naturk. 7, 135‒140, Offenbach am Main.
  • W[elcker] H. 1866: Dem Andenken an Julius Rossmann. ‒ Botan. Zeit. 24(21), 176, Leipzig.
  • [Kehrer F. A. & O. Buchner] 1867: Bericht über die Thätigheit und den Stand der Gesellschaft vom 1. Juli 1865 bis Anfang Januar 1867. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. 12, 107‒110, Gießen. [Seit Abschluß des elften Berichtes verlor die Gesellschaft durch den Tod: Besonders schmerzlich wurde der Verlust des langjährigen Secretärs Professor Dr. Roßmann empfunden. Mit unermüdlicher Thätigkeit war er für die Gesellschaft bemüht, deren Berichte so manche werthvolle Beiträge dieses strebsamen, fleißigen und glücklichen Forschers enthalten. Viele Mitglieder verloren in ihm einen wahren treuen Freund, alle einen stets liebenswürdigen, freundlichen und gefälligen Genossen, die Wissenschaft einen trotz seiner Kränklichkeit ausdauernd thätigen Jünger und allgemein beliebten Lehrer].
  • Ratzeburg J. T. C. 1872: Forstwissenschaftliches Schriftsteller-Lexikon. ‒ Fr. Nicolai, Berlin. X + [1] + 516 Seiten. [241].
  • Heß R. 1885: Lebensbilder hervorragender Forstmänner und um das Forstwesen verdienter Mathematiker, Naturforscher und Nationalökonomen. ‒ Paul Parey, Berlin. XXIV + 439 Seiten. [301-302].
  • Rehnelt F. 1943: Die Herbarien der Universität Gießen. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. N.F. 20/22, 150‒160, Gießen.
  • Stafleu F. A. & R. S. Cowan 1983: Taxonomic literature. A selective guide to botanical publications and collections with dates, commentaries and types, ed. 2, IV: P‒Sak. ‒ Bohn, Scheltem & Holkema, Utrecht/Antwerpen. IX + 1214 Seiten. [907-908].
  • Ludwig W. 2001: Über die Datierung der hessischen Floren von Heyer & Rossmann und Dosch & Scriba. ‒ Hess. Florist. Briefe 50(2), 58‒59, Darmstadt.
  • Braun U. 2018: Annotated list of taxonomic novelties published in „Klotzschii Herbarium Vivum Mycologicum, Editio Nova“ issued by G. L. Rabenhorst between 1855 and 1858. ‒ Schlechtendalia 35, 1‒43, Halle. [10‒11, 18]
Literatur zu Julius Roßmanns Vereinstätigkeit in Gießen:
  • Anonymus 1855: XIII. Zur Geschichte der Gesellschaft. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. 5, 83‒90, Gießen.
  • Diehl W. 1857: XIV. Ueber die Thätigkeit und die Verhältnisse der Gesellschaft. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. 6, 123‒152, Gießen.
  • Diehl W. 1859: XVI. Ueber die Thätigkeit und statistischen Verhältnisse der Gesellschaft. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. 7, 103‒137, Gießen.
  • Diehl [W.] 1862: Kurzer Rechenschaftsbericht über die Thätigkeit und die Veränderungen im Bestande der Gesellschaft, vom 1. Mai 1860 bis 1. Mai 1862. I. Thätigkeit der Gesellschaft. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. 9, 3‒5, Gießen.
  • Diehl W. 1863: Zur Statistik der Gesellschaft. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. 10, V‒VIII, Gießen.
  • Diehl W. 1865: IX. Bericht über die Thätigkeit und den Stand der Gesellschaft vom 1. Juli 1863 bis 1. Juli 1865. ‒ Ber. Oberhess. Ges. Natur- Heilk. 11, 155‒182, Gießen.
Quellen:
Handschrift: Brief an D. F. L. von Schlechtendal in HAL (N. Tkach)
Bildnis: Deutsches Museum, München, Archiv PT 3153/1 (M. Röschner)
Institut für Stadtgeschichte Worms (J. Gernsheimer)
Stadtarchiv Mainz (J. Geil)

5. Feb. 2024