Phytolacca americana L. ‒ Amerikanische Kermesbeere
Selten in Waldgebieten in Südhessen in der Region Südwest eingebürgert und hier mit erheblicher Ausbreitungstendenz. So verzeichnet iNaturalist mittlerweile eine Vielzahl von Funden in dem Waldgebiet zwischen Bürstadt, Viernheim und Lorch, wo bereits Nawrath & Alberternst (2006) von starker Ausbreitung berichten sowie in dem Waldgebiet zwischen Rüsselsheim und Walldorf. Einzelfunde liegen aus den Wäldern um Darmstadt, aus Frankfurt, von Babenhausen (2024, inaturalist.org/observations/232699161), Geisenheim (2023, inaturalist.org/observations/182430741), Oberrodenbach (2024, inaturalist.org/observations/327368629) und dem Norden Wiesbadens (2022, inaturalist.org/observations/141869774) vor. Für die iRegion Südost genannt für das Fürstenlager Auerbach (Gröschel 1992), ohne Beleg aber zweifelhaft sowie [s Reichelsheim, e Schmelzbucke] (2024, observation.org/observation/331335776) und [e Unterhambach] (2025 S. Tilger, inaturalist.org/observations/312198828). Auch Angaben für die Region Nordost sind ohne Belege zweifelhaft: Bergshausen (1986 Nitsche & al. 1988); Lippoldsberg (ca. 1975 angepflanzt und verwildert, A. Grimm nach Nitsche & al. 1988). Ebenso zweifelhaft sind die Angaben von A. Seibig in Hemm & Mühlenhoff (1995) für die Hailerer Tongrube und Gelnhausen. Gesichert erscheint aber die Angabe von M. de Jong für die Gießener Innenstadt von 2024 (inaturalist.org/observations/230380420).