Veronica catenata Pennell ‒ Roter Wasser-Ehrenpreis
Selten in Flussauen an Gewässern; vor allem im Rhein- (Ehmke 2017) und Maintal, selten an Diemel, Fulda und Werra (Stammen, 1963 Nieschalk, Werra-Aue östlich Frieda, 2001 T. Gregor 1903 in FR; Grebendorf, Ludwig 1963, 1962 W. Ludwig in MB). Im 19. Jahrhundert nicht von Veronica anagallis-aquatica unterschieden und auch von Grimme (1958) nicht genannt. Offenbar erstmals von Großmann (1976) erkannt, der die Pflanze von Wiesbaden-Schierstein und Winkel nennt. Klein & Klein (1985) nennen Vorkommen in der zentralen Wetterau um Reichelsheim sowie Echzell, Schwelteich, (1990, E. Klein & W. Klein). Funde außerhalb der Region Südwest sind selten: Nitsche & al. (1988) nennen sie von Gudensberg und Niedermeier. Jung (1992) nennt die Pflanze für 6017/441 [nw Arheilgen]. Becker & al. (1997) nennen Funde aus dem Diemeltal bei Westheim und Wethen. I. Lenski notierte sie 1962 für „Obermöllrich: Altwasser rechts der Eder“ (hier auch 1962 von Nieschalk gesammelt, in FR), 1965 für „Unterh. Obermöllrich: Baggersee links der Eder“ und 1962 für „Diemel-Altwasser v. Sielen“. Nieschalk sammelte sie auch 1962 um Eschwege, 1963 bei Stammen und 1964 an der Schwalm zwischen Wabern und Unshausen (Belege jeweils in FR). Für die Region Südost ließ sich keine Angabe finden.