Familie: Solanaceae > Gattung: Solanum

Solanum villosum Miller ‒ Gelbbeeriger Nachtschatten, Zottiger Nachtschatten

In Frankfurt dürfte Solanum villosum auf Ruderalflächen eingebürgert sein. Der älteste Fund stammt von 1886, M. Dürer sammelte sie mit dem Vermerk „unbeständig“ in einem Straßengraben an der Friedberger Landstraße als Solanum miniatum (Beleg in FR). Aber bereits J. Becker sammelte die Pflanze in der Wetterau (Beleg in FR-286354). Ob sich auch „Solanum officinarum acinis luteis“, das Dillenius (1719: app. 29) bei Marburg antraf, auf den Gelbbeerigen Nachtschatten bezog, wird sich nicht mehr klären lassen. Für Wiesbaden-Biebrich erwähnt Streitz (2005) einen Fund. Vorkommen wären auch in Darmstadt zu erwarten. Wittig & al. (2022) erwähnen einen Fund aus dem Stahlnhainer Grund (2012 M. & R. Wittig, TAG 7832). In der Region Nordost wohl nur unbeständig: 1953, Gießen, Schuttplatz beim Botanischen Garten, H. Hupke in FR-286348; 2010, Nidda, E. Happel 1/2010 in FR-286349, det. T. Gregor.
Sichere Angaben für die Region Südost konnten nicht ermittelt werden.
S. villosum subsp. miniatum siehe unter S. alatum



Habitus


Detail


Beleg


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Status: Eingebürgert



Verbreitung

Verbreitung in Hessen

  Süderbergland

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WBS  Westhesssisches Berg- und Senkenland

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OB  Osthesssisches Bergland

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We  Westerwald

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Ta  Taunus

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RMT  Rhein-Main-Tiefland

s selten

Sp  Spessart

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ORT  Nördliches Oberrheintiefland

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Od  Odenwald

‒